FONDACIA DIAKONIA
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EINBLICK IN ARBEITSPRINZIPIEN

ORGANISATION DER FONDACIA DIAKONIA

Wiederholen wir die einleitend angeführten Richtlinien der Organisation der FD, und zwar die Anwendung der Ethik und Subsidiarität. Die Prinzipien organisierter Tätigkeit erfordern wirklich Mitarbeiter, die ihre Lebensauffassung mit allen in der FD teilen werden.

Auf Grund der angeführten Grundsätze wirken einzelne Personen - Mitarbeiter - in jeweiligen Programmen (Projekten) als Leiter oder als Mitglieder in einem Team, das ein zugesagtes Programm (Projekt) durchführt.
Die daraus hervorgehende Verantwortung ist für das Miteinanderleben in der FD von entscheidender Bedeutung. Das für einzelne Tätigkeiten ausgewählte Expertenteam braucht nicht fix angestellt zu werden, sondern nach Bedarf während der Ausarbeitung und Durchführung des Projektes. Es ist bestimmt nicht immer möglich für jedes Fachgebiet Experten zu finden, so dass es natürlich wäre, bewährte Fachleute aus unserer Mitte oder aus dem Ausland zu engagieren. Notwendig ist daher eine Zusammenarbeit mit leitenden Vertretern ausländischer Industrie-, wissenschaftlicher und Handelskammern (z. B. Deutschland: Kroatische Industrie- und Handelskammer; USA: Kroatische Handelskammer) und Botschaften, die in ihrer Tätigkeit auch den Wunsch nach Zusammenarbeit mit unseren Einrichtungen zum Ausdruck bringen. Das haben uns unsere bisherigen Bemühungen gezeigt.
Man soll einen Schwerpunkt auch auf unsere Botschaften setzen, denn sie könnten sich in diese Tätigkeit gut einfügen. Zu erwähnen ist, dass das MVPEI (Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und europäische Integrationen) sich zur Tätigkeit der FD sehr positiv geäußert hat. Alle, die mit der FD zusammenarbeiten möchten, würden notwendigerweise hiesige Besonderheiten und geschäftliche Bedingungen respektieren. Anwendung und Durchführung der Projekte unterliegen sowohl europäischen als auch hiesigen Bedingungen. Gewisse fachmännische Flexibilität ist also ein Muss und wird durch vollständige, genau durchstudierte Bewilligung des Projektteams untermauert. Alle Mitarbeiter sollen ihre Kreativität und Produktivität in der Durchführung der Programme und Projekte entfalten. Alle Geschehenisse, die die Förderung der Organisation betreffen, müssen sehr aufmerksam verfolgt werden. Übereilte und kurzfristige schablonenhafte Lösungen sind zu meiden. Eine wichtige Quelle der Erkenntnis ist genaue Wahrnehmung der Eindrücke, die bei intensiver Beobachtung und aufmerksamem Zuhören entsteht. Einer der Schwerpunkte ist, dass der Leiter des Programmes/Projektes seinen Mitarbeitern, Klienten und den Menschen im FD-Umfeld volle Aufmerksamkeit schenkt, dass er aus dem riesigen Lager des Wissens, der Erkenntnisse, Erwägungen und Bewertungen schöpft. (Immer noch gibt es kein so vollkommenes elektronisches Gerät - und es wird es nicht geben - , das eine so große Menge Daten, zusammengesetzt aus Tatsachen, Zwischentönen, Warnungen, Ängsten, Hoffnungen und Fragen so verarbeiten könnte wie der Mensch selbst in seinen unmittelbaren dialogischen Begegnungen und beim Reflektieren des Erlebten.)
Das Vertrauen ist das beste Mittel zum Reduzieren der Komplexität. Das Vertrauen vermindert die Kosten der Transaktion. Vorteile einer Kultur des Vertrauens sind offensichtlich. Das Vertrauen entsteht nicht automatisch, sobald man einander begegnet. Das Vertrauen muss wachsen! Der fruchtbarste Boden dafür sind positiv überwundene Versuchungen. Erst in schweren und problematischen Situationen sieht man, wie es mit dem gegenseitigen Vertrauen steht. Eine schwere Aufgabe kann erst zeigen, wie groß tatsächlich das gegenseitige Vertrauen ist. Absolutes Vertrauen kann nicht erreicht werden. Deswegen ist ein realistisches und ausdauerndes Konzept der Vertrauenskultur nötig, das von richtigem Maß des Vertrauens abhängt.
Die Grundlage der Wahrnehmung ist die Fähigkeit zu unterscheiden. Die Merkmale der Fähigkeiten einer Person, eines Mitarbeiters biden seinen Charakter. (Der Begriff Person - persona - leitet sich vom lateinischen Wort personare - klingeln ab). In jedem Menschen hört sich das Klingeln besonderer Begabungen und Qualitäten an. Nur Leiter, die bewusst Unterschiede wahrnehmen, können erkennen, wie die Mitarbeiter in einem Team einander ergänzen und auf welcher Seite Konflikte entstehen. Diese Begabung des Unterscheidens ist für einen Unternehmensleiter wichtig und er wird jeden Tag mit dem Akt des Gleichgewichts konfrontiert. Unternehmerische Ziele und Strategien bestimmen das Tun, andererseits darf man aber nicht Mitarbeiter, Klienten, Lieferanten und geschäftliches Umfeld außer Acht lassen, weil es sonst zur Störung der Interaktion kommt. Das Gleichgewicht kann nicht jener halten, der sich in Einzelheiten verwickelt, sondern derjenige, der den Dialog mit den Mitarbeitern aufnimmt und zu ihnen Vertrauen hat.
Nicht alles muss todernst genommen werden, jedoch im entscheidenden Moment gibt es keine Gelassenheit, die es ermöglichen würde, auch in schwierigen Situationen Übersicht zu bewahren. Dabei ist die Lebensfreude wichtig. Humor ist ein sehr wirkungsvolles Mittel Probleme zu lösen. Jekomplexer und vielfältiger die Welt wird, desto wichtiger ist es, dass der Einzelne immer wieder Abstand gewinnt und sich darauf besinnt, woher er kommt und wohin er geht. Das sind in unserer Region besonders wichtige Besonderheiten!
Maschinen sind ersetzbar, Verfahrensweisen sind kopierbar und Instrumente lassen sich installieren. Ein wesentlicher Vorteil im Konkurrenzkampf wird künftig die Kultur des Unternehmertums sein. Firmen, in denen alle sich bewegen, finden leichter und schneller Lösungen als jene, die von Widerstanden und Schützengräbenkämpfen durchdrungen sind. Nicht-materielle Werte sind der Antrieb jeder Strategie. Wenn die Unternehmer sich dessen bewusst werden, werden sie richtig anlegen.

Bei organisatorischer Durchführung dieser Tätigkeit, d. h. der FD, zeigen sich Schulung und Errichtung fachmännischer und wissenschaftlicher Zentren zu besonderen Zwecken als unbedingt erforderlich. Das könnte durch besondere Regelung und Normen gelöst werden. Diese Tätigkeit, d. h. die Schulung, ließe sich sehr gut für spezifische Zwecke der EU organisieren. Solche Ansätze gibt es schon im europäischen Südosten, wo verschiedene „EUROAKADEMIEN" tätig sind. Vortragende kommen aus Europa und halten als Spitzenexperten Seminare und Werkstätten zu aktuellen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, innovativen und anderen Errungenschaften. In unseren Verhältnissen ist ist es besonders empfehlenswert, und es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten dazu, dass für spezielle Einrichtungen verschiedene geschäftliche Treffen organisiert werden, z. B. für berufliche Vereine und andere. Permanente Seminare aus unterschiedlichen Gebieten der Wirtschaft (Finanzen, Bankwesen, Gesundheitswesen ...) und Wissenschaft könnten z. B. gemeinsam mit „I.R.B." über unsere Auswanderer in der Republik Kroatien veranstaltet werden.

Als unbedingt nötig erweist sich auch das Bedürfnis nach Fortbildung der Spitzenunternehmer -Manager zum Erwerb von Doktorwürde in EU-Spezialisierungen, denn es wurde festgestellt, dass es einen wahren Unterschied von MBA aus den USA und EU gibt! In Istrien bestehen für solche Programme sehr attraktive Möglichkeiten, wie eine Anzahl von wunderschönen, jedoch verfallenen, Sezessionsbauten, die als stille und erholsame Oasen für verschiedene fachmännische, wissenschaftliche und andere Betrachtungen ideal wären. Es handelt sich um eine kleine Halbinsel mit Parkanlagen aus der Zeit Maria Theresias! Es ist möglich, sich darüber Gedanken zu machen, dass die Errichtung eines Wissenschaftler- und Expertenstabs ins Leben gerufen wird - als Treffen der Spitzenqualität.

Ähnliche Gegenden, die problemlos den EU-Normen für Komfort angepasst werden könnten, gibt es auch in Bosnien-Herzegowina, wo man in stillen Waldlanschaften in Ruhe unterschiedliche Werkstätten veranstalten könnte.

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