FONDACIA DIAKONIA
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EINBLICK IN ARBEITSPRINZIPIEN

EINFÜHRUNG

Unternehmerische**Erfahrungen deuten auf die Notwendigkeit der Bildung - der Organisation - der Tätigkeit der FONDACIA DIAKONIA (FD) hin.

- Management***

Bildung: FD dient zur Verwirklichung des vorher vorgesehenen und entworfenen Programmes.

Organisation: FD akzeptiert die Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit im Lebensumfeld, dasvon der Erkenntnis des Respektierens der Solidarität durchdrungen ist und auf den Prinzipienethischer Werte beruht.

Heben wir an dieser Stelle nur zwei unbedingt nötige Werte hervor, und
zwar Ethik**** und Subsidiarität*****

Tätigkeit: Die Tätigkeit der FD ist auf das Beschaffen der Mittel (finanzieller, technologischer, wissenschaftlicher ...), auf das Anlegen in vorbereitete und valorisierte Programme und auf die Durchführung, bzw. die Anwendung der Projekte ausgerichtet.
Die Übernahme der vollen Verantwortung für die Durchführung des Projektes unter kompetenterfachmännischer Aufsicht fordert die Verantwortung des Unternehmertums. Transparenz allerAktivitäten ist Widerspegelung einer ethischen und subsidiären Tätigkeit.
Die Tätigkeit der FD erstreckt sich über REPUBLIK KROATIEN und BOSNIEN-HERZEGOWINA mitmöglicher Erweiterung auf „Europäischen Mittel-Südost", auf die CEFTA - das neue CEFTA-
Abkommen ...

Tätigkeitsfaktoren der FD enthalten engere und breitere Gruppen, in Abhängigkeit von für jedes einzelne Projekt notwendigen Aktivitäten, die durch den Status, durch die Regeln und die Verhaltensnormen der FONDACIA DIAKONIA bestimmt sind. Diese Regeln sind im Einklang mit den EU-Vorschriften!

** Das Unternehmertumist die Gesamtheit der Tätigkeiten des Unternehmers in Bezug auf Organisation, Aufsicht, Lenkung, Führung und Leitung. Das Unternehmertum macht die Mitwirkenden mit gemeinsamen Fähigkeiten aktiv, indem es ihnen allgemeine Ziele, eine Wertskala, eine entsprechende Organisationsstruktur als Möglichkeit der Förderung und der Entwicklung als Antwort auf Veränderungen verleiht. Das Unternehmertum formt dauerhafte Anregung und ist ausgezeichneter Faktor des gesellschaftlichen Fortschritts. Das Unternehmertum fördert Kreativität und Initiative, Risikoübernahme, Vertrauen zu den Menschen und Mut, Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Autonomie sowie Motivation für aktive Teilnahme an Veränderungen. Energie als Ausgangspunkt aller Tätigkeiten!
(aus: Wirtschaftslexikon)
Das Verhältnis zwischen Arbeit und Kapital weist oft Anzeichen eines Konfliktes auf, der infolge einer Veränderung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeldes neue Merkmale annimmt.
Früher entstand der Konflikt zwischen Arbeit und Kapital deswegen, weil die Arbeiter ihre Arbeitskraft einer Gruppe Unternehmer zur Verfügung stellten, wobei die Unternehmer, vom Prinzip möglichst großen Profits geleitet, die Löhne für ausgeführte Arbeit auf möglichst niedrigem Niveau hielten.
Jetzt zeigt sich dieser Konflikt unter neuen Aspekten, die uns vielleicht noch mehr beunruhigen: wissenschaftliche und technologische Fortschritte sowie die Globalisierung des Marktes, die an und für sich der Ausgangspunkt der Entwicklung sind, setzen die Arbeiter der Gefahr aus, dass sie durch das Mühlrad der Wirtschaft, durch die törichte Suche nach Produktivität, ausgenutzt werden.
Zum Ausdruck kommt das Verhältnis zwischen Arbeit und Kapital auch durch die Beteiligung der Arbeiter am Eigentum, an der Verwaltung desselben und an seinen Erträgen. Auf Grund eigener Arbeit kann sich jeder mit vollem Recht gleichzeitig für 'Mitbesitzer1 eines großen Arbeitsplatzes halten, an dem er sich zusammen mit allen anderen bemüht. Zeitweise könnte dieses Ziel durch das Assoziieren der Arbeit erreicht werden, wenn dies mit dem Kapitalbesitzer möglich ist, denn so würde ein reiches Spektrum an Zwischenkörpern mit wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Zielen entstehen; Körper, die gewisse wahre Autonomie den öffentlichen Behörden gegenüber besäßen; Körper, die ihre spezifischen Ziele in gegenseitiger Beziehung einer loyalen Zusammenarbeit und im Einklang mit den Bedürfnissen des Allgemeinwohls verwirklichen würden und die der Form und dem Inhalt nach lebendige Gemeinschaften wären.
Neue Arbeitsorganisation, in der das Wissen mehr wert ist als der Besitz über Produktionsmittel selbst, zeugt auf konkrete Weise davon, dass die Arbeit - wegen ihrer subjektiven Prägung - Titel der Teilnahme ist: Es ist unbedingt nötig, sich in dieser Kenntnis zu „verankern", damit man die wahre Lage der Arbeit im Produktionsprozess abwägen könnte.
Das Verhälnis zwischen Arbeit und Kapital wird hinsichtlich des Instituts des Privateigentums analysiert, wie auch hinsichtlich des damit verbundenen Rechtes und der Inanspruchnahme dieses Rechtes.
Das Recht auf Privateigentum ist dem Prinzip der allgemeinen Bestimmung der Güter untergeornet und darf nicht zum Grund für das Verbot der Arbeit und der Entfaltung des anderen werden. Das Eigentum, das vor allem auf Grund der Arbeit erworben wird, muss der Arbeit dienen.
Privates und öffentliches Eigentum und verschiedene Mechanismen des Wirtschaftssystems müssen der Wirtschaft im Dienste des Menschen zur Verfügung gestellt werden, denn auf diese Weise tragen sie der Durchführung der allgemeinen Bestimmung der Güter bei.
In letzter Zeit ist in den Entwicklungsländern eine Erscheinung zu bemerken, nämlich das Phänomen der Expansion„informeller" oder „versteckter" wirtschaftlicher Tätigkeiten, was ein hoffnungsgebendes Signal des Wirtschaftswachstums ist,aber auch ethische und rechtliche Fragen stellt.
Die soziale Lehre der Kirche erkennt die gerechte Funktion des Profits als ersten Indikators guter Geschäftsführung einer Firma an. Wenn eine Firma Erträge erzielt, heißt das, dass die Produktionsfaktoren auf richtige Art und Weise verwendet wurden. Das verdunkelt nicht das Bewusstsein über die Tatsache, dass der Profit nicht immer zeigt, dass die Firma auf angemessene Weiseder Gesellschaft dient. Es ist z. B. möglich, dass wirtschaftliche Rechnungen in Ordnung sind, dass aber gleichzeitig Menschen,die das kostbarste Eigentum einer Firma darstellen, gedemütigt werden und in ihrer Würde verletzt sind. Zu solchem Phänomen kommt es bei Unternehmen in gesellschaftlich-wirtschaftlichen Systemen, die von der Ausnutzung der Menschen geprägt sind,die zur Meidung der Pflichen sozialer Gerechtigkeit und zur Verletzung der Arbeiterrechte neigen.
Es ist notwendig, dass innerhalb eines Unternehmens das Bemühen um den Profit mit dem äußerst nötigen Schutz der Würdevon Menschen, die verschiedene Arbeiten im Unternehmen ausüben, in Einklang gebracht wird.
Wenn in der wirtschaftlichen und finanzieller Tätigkeit die Suche nach gerechtem Profit annehmbar ist, dann ist das Greifennach Wuchern moralisch zu verurteilen!
Wirtschaftliche Initiative ist ein Ausdruck der menschlichen Intelligenz und die Notwendigkeit, dass auf menschliche Bedürfnisseauf kreative und mitarbeitende Weise geantwortet wird.
In Kreativität und Kooperation ist das richtige Verstehen vom unternehmerischen Wettbewerb eingeschrieben: cum-patere, d. h.gemeinsame Suche nach entsprechenden Lösungen, damit man auf angemessenere Weise auf die allmählich zum Vorscheinkommenden Bedürfnisse eingehen könnte!
Das Verantwortungsgefühl, das aus freier wirtschaftlicher Initiative hervorgeht, wird nicht nur als individuelle für dasmenschliche Wachstum des Einzelnen unbedingt erforderliche Tugend geformt, sondern auch als soziale Tugend, ohne die es keine solidarische Gemeinschaft gibt. Da schließen sich viele wichtige Tugenden an wie Fleiß, Arbeitslust, Vernünftigkeit bei derÜbernahme von Risiken, Vertrauenswürdigkeit für die Entwicklung, Treue in zwischenmenschlichen Beziehungen, Kraft in der
Durchführung wichtiger und schmerzhafter Entscheidungen, die jedoch für das gemeinsame Funktionieren des Unternehmensunumgänglich sind sowie die Kraft, anfallende Schwierigkeiten zu überwinden.
Vom gesellschaftlichen Standpunkt aus hat die Rolle des Unternehmers und der Leitung die Schlüsselbedeutung, denn sie sind
im Mittelpunkt jenes Netzes technischer, kaufmännischer, finanzieller und kultureller Verbindungen, die den modernen Alltagdes Unternehmens prägen.
Unternehmer und Geschäftsführer können nicht ausschließlich das wirtschaftliche Ziel des Unternehmens, die Kriterien derökonomischen Wirksamkeit, die Sorge für das Kapital als gesamte Produktionsmittel verfolgen: Ihre richtige Pflicht gilt auch derkorrekten Beachtung der menschlichen Würde der Arbeiter, die im Unternehmen beschäftigt sind.
Arbeiter sind das kostbarste Eigentum einer Firma, sie sind der entscheidende Faktor der Produktion!
Der freie Markt ist wegen seiner Fähigkeit, wirksame Ergebnisse in der Produktion der Güter und Dienstleistungen zu garantieren, ein gesellschaftlich wichtiges Institut.
Die Tätigkeit des Staates und anderer öffentlicher Behörden muss mit dem Grundsatz der Subsidiahtät in Einklang gebrachtwerden, damit für freie Ausübung wirtschaftlicher Tätigkeiten angemessene Umstände geschaffen werden, sie muss sich auchvom Prinzip der Solidarität inspirieren lassen und zum Schutz der schwächeren Seite der Autonomie Grenzen setzen.
Solidarität ohne Subsidiarität kann leicht in Sozialhilfe ausarten, während Subsidiarität ohne Solidarität das Risiko eingeht,verschiedene Formen selbstsüchtigen Lokalismus zu unterstützen.
Das Grundprinzip des Staates im wirtschaftlichen Bereich ist, den rechtlichen Rahmen festzusetzen, der im Stande ist wirtschaftliche Verhältnisse zu regeln, u. zw. mit dem Ziel, ursprüngliche Bedingungen für freie Wirtschaft, die die Gleichheit derSeiten voraussetzt, zu garantieren, so dass keine von den Seiten übermächtig wäre und die andere praktisch gefangengenommen wird.
Der Markt und der Staat sollen konkret Hand in Hand handeln und sich gegenseitig ergänzen. Der freie Markt kann nur dort wohltuende Effekte für die Gemeinschaft erzielen, wo es einen organisierten Staat gibt, der die wirtschaftliche Entwicklungfestlegt und lenkt, die wiederum es möglich macht, gerechte und transparente Regeln zu beachten und die auch auf direkte
Weise und in wirklich nötiger Zeit interveniert in Fällen, wenn es dem Markt nicht gelingt, erwünschte wirkungsvolle Ergebnissezu erzielen und wenn davon die Rede ist, dass der Grundsatz der Redistribution in die Praxis umgesetzt wird.
Wenn im Prozess der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung auch die in der Vergangenheit unbekannten Formen des Eigentums an Bedeutung gewinnen, so kann man jene traditionellen doch nicht vergessen. Individueller Besitz ist nicht die einzige gesetzliche Form des Eigentums. Eine besonders wichtige Form des Besitzes ist das uralte kollektive Eigentum, das, obwohl auch iin den wirtschaftlich entwickelten Ländern präsent, doch auf besondere Weise den gesellschaftlichen Aufbauzahlreicher Naturvölker charakterisiert. Es ist eine Eigentumsform, die so tief in das wirtschaftliche, kulturelle und politischeLeben dieser Völker greift, dass es das grundlegende Element ihres Überlebens und Wohlstandes bildet.
Verteidigung und Valorisierung des kollektiven Eigentums dürfen jedoch nicht die Erkenntnis ausschließen, dass auch diese
Form des Eigentums der Entwicklung unterliegt.
(Kompendium. Soziale Lehre der Kirche, KS 2005)

*** Management
1. Aktivität, ausgerichtet aufs Erreichen bestimmter, vorgegebener Ziele, aber auch durch Bemühungen anderer Menschen.
Mist ein Prozess der Lenkung des Verhaltens anderer zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe.
Mkombiniert Produktionsfaktoren zum Erreichen bestimmter Ziele. Grundfunktionen des Managements sind: Planung, Organisation, Einstellung der Mitarbeiter, Führung und Kontrolle.
Mhat das Wesen der Geschäftsführung in den letzten 100 Jahren auf revolutionäre Weise verändert. In dieser Zettspanne kommt der Management-Revolution eine hervorragende Stelle zu, weil sie ähnlich wie Auto oder Telekommunikationen das Leben der Menschen verändert hat. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Management und der Führung. Führung ist nur eine Funktion des Managements. Das Management befasst sich mit dem „Bewältigen der Komplexheit" und die Führung mit dem „Bewältigen der Veränderungen".
2. Vorstand des Unternehmens, eine Gruppe Menschen, die die Geschäftsführung, einschließlich Direktoren, Ausschussmitglieder und sämtliches höher positioniertes Personal kontrolliert.
Management ist die Verwandlung der Einnahmequellen in das Wohl - durch Formung, Harmonisierung, Lenkbarkeit und Entwicklung des gesellschaftlichen Systems.
(F. Malik. Management: Das A und O des Handwerks, FAZ-Buch)

****Ethik(griech. ethos - Sitte, Gewohnheit, Wesensart, Gemüt), Sittenlehre, hat die Aufgabe, uns nicht nur beizubringen, was die Moral ist und welche ihre Komponenten sind, sondern auch kritische Stellungnahme zur bestehenden moralischen Praxis zu bilden. Die Aufgabe der Ehik ist nicht nur wichtig, weit sie auf unterschiedliche Gesinnung der Menschen verweist, sondern auch zu werten und auf richtige und wahre Werte hinzuweisen hat. Kritisch-philosophische Ethik soll nicht vor allem zeigen, welche moralischen Urteile Menschen über bestimmte Charakteristiken und Verhaltensweisen fassen, der Ethiker setzt die Schwerpunkte nicht auf Beschreibung und Analyse schon bestehender, sondern auf das Herausfinden neuer Normen.
(B. Klaic: Fremdwörterbuch)
Solidarität verleiht besondere Bedeutung der inneren Geselligkeit der menschlichen Person, der Gleichheit aller in Würde und Rechten, dem gemeinsamen Weg der Menschen und Völker zu immer überzeugender Einheit.
Der Prozess gegenseitiger Abhängigkeit von Personen und Völkern muss durch Bemühungen auf ethisch-sozialem Gebiet untermauert werden, damit verhängnisvolle Auswirkungen des Zustandes der Ungerechtigkeit im planetarischen Ausmaße , die nicht nur negative Folgen für Länder hätten, die momentan Vorrang genießen, vermieden werden könnten. Solidarität soll vor allem in ihrem Wert als sozialer Grundsatz verstanden werden, als Prinzip, das Institutionen regelt und auf Grund dessen Strukturen der Sünden, die die Beziehungen zwischen Menschen und Völkern beherrschen, überwunden und durch Schaffen oder angemessene gesetzliche Maßnahmen, Marktregeln und -Vorschriften in Strukturen der Solidarität verwandelt werden müssen.
Die Person ist Maßstab der Würde der Arbeit! Der Mensch ist ein soziales Wesen, religiös und vernünftig und hat Beziehungen zu anderen Menschen. Qualität und geistige Gesundheit der Beziehung zu anderen Menschen hängen vom persönlichen und geistigen Zustand ab. Wenn der Mensch sich fürs Übel entschidet, werden die Folgen dieser Entscheidung zwangsläufig auf andere übertragen. Daraus gehen verschiedene Formen gemeinschaftlichen Lebens hervor - Institutionen, Struktur, Organisation - und werden Teilhaber der Ethik des Sündenunternehmertums oder „sündhafter Strukturen". Die Folgen sind das Gefühl der Ohnmacht oder Unbereitschaft zu Veränderungen.
Ethik des Unternehmertums ist die Grundlage dauerhaften Erfolgs! Ethische Prinzipien sind unumgänglich, weil jeder Mensch berufen ist, moralisch Gutes zu tun! Deswegen ist dauerndes, persönliches und gemeinsames Streben nach moralisch korrektem Leben und nach Ehrlichkeit erforderlich.
(Kompendium. Soziale Lehre der Kirche, KS 2005)

*****Subsidiaritätist ein sehr wichtiges Prinzip der Sozialphilosophie. Der auf positive Weise aufgefassten Subsidiarität - im Sinne wirtschaftlicher, institutioneller und gesetzlicher den kleinsten gesellschaftlichen Einheiten geleisteter Hilfe - entspricht eine Reihe von Implikationen auf negative Weise, die es dem Staat auferlegen, auf alles zu verzichten, was eigentlich den Lebensraum kleinerer und wesentlicher Gesellschaftszellen einengen würde. Ihre Initiative, Freiheit und Verantwortung dürfen nicht verdrängt werden.
Der Grundsatz der Subsidiarität schützt die Menschen vorm Missbrauch seitens höherer Institutionen und spornt dieselben an, dem Einzelnen zu helfen und in vermittelnden Taten seine Aufgaben zu entwickeln. Dieses Prinzip ragt hervor, denn jeder Einzelne, jede Familie und jeder vermittelnde Körper haben der Gemeinschaft etwas Originelles zu bieten. Die Erahrung lehrt uns, dass die Verneinung der Subsidiarität oder aber ihre Einschränkung im Namen einer angeblichen Demokratie und gesellschaftlicher Gleicheit aller den Geist der Freiheit und der Initiative reduziert und manchmal sogar vernichtet.
Mit dem Prinzip der Subsidiarität sind inkompatibel: verschiedene Formen von Zentralisierung, Bürokratisierung und Assistieren, von unberechtigter und übertriebener Anwesenheit des Staates und des öffentlichen Apparats. „ Direkt intervenierend und der Gesellschaft die Verantwortung wegnehmend, verursacht der assistierende Staat den Verlust der menschlichen Energien und fördert das Wuchern der öffentlichen Apparate, die sich mehr nach bürokratischer Logik als nach der Sorge für das Dienen den Klienten richten, wobei die Kosten enorm ansteigen."
Die versäumte oder unangemessene Anerkennung des Grundsatzes der Subsidiarität und der wirtschaftlichen Initiative, d. h. ihrer öffentlichen Aufgabe, trägt, gleich wie die Monopole, dem Zermürben des Subsidiaritätsprinzips bei.
Die Grundsätze der Solidarität und Subsidiarität sind einige von den Prinzipien der EU-Integrationen. Auch aus den EU-Diskussionen geht hervor, dass aufs Neue der Mensch und seine Organisierung in kleinere und größere Gruppen aktiviert werden sollen. Mit dem Einzelnen beginnend, wird allmählich die Struktur der Gesellschaft geändert, bzw. auf die Mentalität wird Eifluss ausgeübt. Subsidiarität ist also heutzutage ein allgegenwärtiger Begriff, der nicht nur ein Zauberwort ist, sondern auch eine Schlüsselfrage in der Zeit in diesem Teil der EU: Südosten. Dieses Merkmal des aktuellen Augenblicks ist so wichtig, dass alle es berücksichtigen müssten. Natürlich, immer noch wird die Bedeutung der Subsidiarität weder auf praktischer noch auf theoretischer Ebene genug ernst genommen und es gibt viele Hindernisse auf dem Wege der Verwirklichung der Subsidiarität, darunter vor allem die im Laufe eines halben Jahrhunderts Totalitarismus geformte Mentalität, nach der die Bürger vom Staat erwarten, dass er für alle ihre Probleme verantwortlich wird, was mit wenig entwickelten Einrichtungen der zivilen Gesellschaft, weiter mit dem Bestehen lähmender Gesellschaft und amoralischem Nepotismus resultiert. Wir bemühen uns über FONDACIA DIAKONIA Änderungen an uns selbst vorzunehmen sowie mit anderen den Raum und zusammen die gesamte Situation im EU- Südost zu ändern. Das ist ein langer und langsamer Weg, jedoch dieser Versuch ist ein Schritt in diese Richtung, der von Tag zu Tag sichtbarer wird. Globalisierung und Regionalisierung als Rahmen für Modernisierung und Subsidiarität! Dezentralisierung oder Regionalisierung weist auf die Möglichkeit hin, dass die Bevölkerung und die Perspektiven erfasst werden und auch, ob es sich um reformländerspezifische Probleme oder um den globalen Rahmen handelt.
Wir betonen immer wieder, dass bei uns spezifische Bedingungen für die Anwendung der Subsidiarität herrschen , die man respektieren muss, denn nicht alles aus den USA oder direkt aus der EU kann hier gepfropft werden!

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