FONDACIA DIAKONIA
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EINBLICK IN ARBEITSPRINZIPIEN

BILDUNG DER FONDACIA DIAKONIA

Wir leben in einem Umfeld und sind Zeugen einer Entwicklung, in der notwendigerweise das allgegenwärtige kapitalistisch-liberale an Geld und Austausch, Kapital und Anlagen, Handel und Gewinn gebundene System am Werke ist.
Die Art und Weise, wie die Träger der Wirtschaft des freien Marktes tätig sind, ist das Rückgrat des kapitalistisch-liberalen Systems. Aus dem Grunde ist es unbedingt erforderlich, der Art und Weise des Handelns in unserem Umfeld volle Aufmerksamkeit zu schenken und es ernsthaft zu überlegen. Solange die Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit auf ethischen Prinzipien realisiert und respektiert wird und solange der Mensch sich formt und allumfassend verwirklicht, ist diese Art und Weise annehmbar.
Das System, d.h. das liberal-kapitalistische, ist sehr gefährlich, wenn einzelne Instrumente es in das der menschlichen Würde übergeordnete Ziel verwandeln.

Wir sehen als Zeugen zu, wie die Mehrheit der Bevölkerung in schweren materiellen Umständen lebt, was zum Problem des Überlebens und zum Aufblühen der „Wucherkredite" führt. Verstärkte soziale Gliederung und amoralisches Verhalten eines Teils der Bürger und Einrichtungen führt auch zum Anstieg der „Bevölkerung in Not". In unserer Gesellschaft, wie auch in einigen Nachbarländern, kommen ausgeprägter Selbstsucht, primitiver Hochmut, Nichtstun und Indolenz einiger Strukturen und Einrichtungen gegenüber Lebensbedürfnissen der Bevölkerung verstärkt zum Ausdruck.Wahrscheinlich geht das hervor aus Unkenntnis der wirkungsvollen Finanzierung der freien Marktwirtschaft und des Finanzsystems überhaupt, sowie aus dem servilen Verhalten der Bevölkerung in Not gegenüber den Instrumenten, die Hilfe leisten könnten und sollten.

Wir heben hervor, dass es notwendig ist, das internationale finanzielle Umfeld, den sog. wirtschaftlichen Imperialismus sowie den verhängnisvollen Geldinternationalismus, zu beaufsichtigen. Diese verheerenden Instrumente haben ihre Heimat dort, wo es ihnen gut geht, sie errichten öffentlich oder heimlich ihren Wohnsitz und setzen die Arbeitsbedingungen eigener oder Nationalbanken und der Finanzinstitute fest in den Staaten, in denen sie heimisch geworden sind. Die Verwirklichung ihrer unheilen Tätigkeit ist .natürlich, im Einvernehmen mit der ausführenden Gewalt einzelner Staaten, die von amoralischen Personen verwaltet werden, so dass die korrupte Regierung keine gerechten Gesetze erlässt. Die Gesetze dienen nicht der Gemeinsamkeit, dem gegenseitigen Respekt und der Solidarität, sie sind nicht im Stande, das Leben nach menschlichem Maß und nach moralischen Werten des Menschen zu verwirklichen und basieren nicht auf den Grundsätzen der christlichen Ethik. In unseren Verhältnissen ist offenkundig, dass die Notwendigkeit besteht, gesunde Geschäftsführung organisiert zu unterstützen.
Die unternehmerische Erfahrung lehrt uns, dass es erforderlich ist, „ethisches Finanzinstitut" -FONDACIA DIAKONIA zu bilden, die auf Grund eines vorher vorgesehenen Programmes tätig wäre. Die Personen, die die FD bilden und nach ihrem Gewissen leiten würden, verwalten diese Fundation, die im Dienste des Allgemeinwohls der Gesellschaft steht, in der sie wirkt.
Wir betonen die Notwendigkeit, die Bildung der FD permanent zu vervollkommnen durch Fortbildung der Unternehmer, der Bankiers und der regierenden Personen, die ihre Tätigkeit nach den Grundsätzen der Wahrheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Ehrung der Würde jedes Einzelnen formen und anwenden werden. Da es sich um einen besonderen Tätigkeitsbereich handelt, ist die Bildung so wichtig und man muss ständig darauf achten, was für diese Tätigkeit im Sinne der angeführten Prinzipien gut ist und anzuwenden wäre. Außerdem ist es notwendig, dass die Projekte für jeden anwendbar wären, wer sich für die Zusammenarbeit mit der FD entscheiden würde. An dieser Stelle möchten wir darauf aufmerksam machen, dass samt der Ausarbeitung des Projektes auch die Verantwortung für die Durchführung des bewilligten und angenommenen Projektes übernommen wird. Die Verantwortung jedes Einzelnen und der gesamten FD-Gemeinschaft also ist für die Bildung und das Tätigsein entscheidend.

Wir schließen die Möglichkeit der „Verpflanzung" aller fremden Errungenschaften aus, also jener, die der Anwendung der FD-Prinzipien schaden würden. In diesem Sinne fordert die Auswahl der Mitarbeiter aus engerem und breiterem Kreise große Verantwortung, die sich durch die bisherige Tätigkeit bewäht haben muss.
Alle hiesigen Möglichkeiten sollten angenommen werden, aber auch fremde, die zu erfolgreicher und korrekter Tätigkeit der FD beitragen würden.

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